Max Ferdinand Müller wurde als bester Absolvent des letzten Durchgangs der Zweiten juristischen Staatsprüfung mit dem erstmals verliehenen Herbert-Mertin-Preis ausgezeichnet. In einer kleinen Feierstunde gratulierte Staatsminister der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Helmut Martin gemeinsam mit Staatssekretärin Anja Schraut und Präsidentin des Landesprüfungsamtes Birgit Nennstiel dem glücklichen Preisträger zu seiner besonders hervorragenden Prüfungsleistung. Neben einer handgefertigten Justitia-Statue und einem gravierten Füllhalter ist mit der Auszeichnung auch ein Geldpreis in Höhe von 500,- Euro verbunden.
Benannt ist der Preis nach dem im letzten Jahr im Amt verstorbenen Herbert Mertin, der von 1999 bis 2006 und von 2016 bis 2025 Justizminister des Landes Rheinland-Pfalz war. Der Geldpreis wird von der hinterbliebenen Ehefrau Hiltrud Pfahlert-Mertin gestiftet.
Justiz- und Verbraucherschutzminister Dr. Martin: „Lieber Herr Müller, Sie haben beide Staatsexamina mit einer Spitzenleistung abgelegt. Im Zweiten Staatsexamen waren Sie sogar der beste Absolvent. Sie haben fachliche Exzellenz, beachtliches Engagement und enorme Ausdauer bewiesen. Zu dieser herausragenden Leistung möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren.“
„Mit diesem Preis erinnern wir an den im vergangenen Jahr verstorbenen Justizminister Herbert Mertin. Er hat die Justiz des Landes nachhaltig geprägt und sich besonders auch für die Förderung des juristischen Nachwuchses sowie die Modernisierung der Staatsprüfungen eingesetzt. Der Preis trägt seinen Namen, um herausragende Leistungen zu würdigen und sein Engagement fortzuführen“, so Dr. Martin weiter.
Max Ferdinand Müller ist gebürtiger Saarländer und legte auch das Erste juristische Staatsexamen im Saarland ab. Zum Referendariat zog es ihn in den Pfälzischen Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken. Herr Müller möchte Notar werden. Er befindet sich im notariellen Anwärterdienst im Bezirk des Pfälzischen Oberlandesgerichts und derzeit in einem Notariat in Landau.

